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Produktbox

Eine Produtbox repräsendiert das Produkt

Eine Produktbox in Form einer Verpackung spielt vor allem bei Konsumgütern eine besondere Rolle und wäre ohne ihre mit großem Aufmerksamkeitswert belegte Hülle nicht mehr weg zu denken. Dies um so mehr, als die starke Zunahme von Selbstbedienungsgeschäften eine sinnvolle Verpackung aller Art von Gütern unumgänglich gemacht hat. Aus diesem Aspekt ergeben sich schließlich folgende Aufgaben:

Eine Produktbox umschließt drei wertvolle Komponennten: Produktbezogenheit, Verkaufsbezogenheit, Umweltbezogenheit. Die Produktbezogenheit umfasst den Schutz- und Bewahrungsfaktor der Produkbox. Hierbei ist beispielsweise gemeint, dass das Produkt beim Transport vor Turbolenzen und Sachbeschädigungen geschützt ist und keinen Schaden annimmt. Weiterhin soll die Produktbox für die optimale Distributionsfähigkeit sorgen. Neben dem Sachgut soll die Verpackung selbst ein Qualitätsbestandteil sein. Ebenso soll eine Produktbox für die perfekte Lagerung ausgelegt sein. Wichtig ist auch der Faktor der Produktidentifizierung, das bedeutet, dass man schon vor dem Kauf des Produktes sieht, was man erwirbt. Eine Produktbox soll auch eine Prävention vor Diebstahl sein und für die Sicherheit des Produktes sorgen.

Die Verkaufsbezogenheit steht für vielerlei Dinge. Ersteres soll das Produkt in einer Produktbox zu einer verkaufsgerechten Größe verkauft werden. Weiters muss die Verpackung auch als Informationsträger dienen, die die Anwendung des Sachguts beschreibt. Sie sollte mit Werbung versehen sein, woraus sich auch ein Image heraus kristalisiert. Das Äußere der Verpackung gibt Auskunft über die Qualität des Produktes, daher sollte hier nicht gespart werden. Eine Produktbox dient auch als Produktdifferenzierung sowie auch als Selbstpräsentation, daher spielen diese eine wichtige Rolle.

Die Umweltbezogenheit umfasst Faktoren wie Reduktion, Wiederverwend- und verwertbarkeit, Weiterverwend- und verwertbarkeit. Eine Produktbox sollte auch für ein gutes Image und einer geringen Umweltbelastung aus umweltfreundlichen Material bestehen.

Verpackungen sind in den letzten zehn Jahren durch ihren negativen ökologischen Aspekt immer wieder zum Politikum avanciert. Aufgrund der "Verpackungsflut" ausgelöst durch einen ständig steigenden Grad an Einwegverpackungen, gab es immer wieder Gesetze und Verordnungen zur Eindämmung des Müllaufkommens.

Folgendes Beispiel soll dieses anschaulich erklären. Anfang der 90-er Jahre zwang der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer den Handel durch die sogenannten Umverpackungsverordnung, Verpackungen, die für den Schutz der Ware nicht unbedingt nötig waren, in der jeweiligen Filiale vor Ort zurückzunehmen und zu entsorgen. In der Folge übte der Handel Druck auf die Verpackungsindustrie aus, auf Umverpackungen zu verzichten, um dem Handel Kosten zu sparen.